Über diese Folge
In dieser Folge geht es um die Frage, die sich aktuell in vielen Entwicklungsabteilungen stellt: 3D-Druck intern selbst machen oder extern beim Dienstleister bestellen? Ich zerlege das Thema in seine Bestandteile, von der echten Vollkostenrechnung bis zur Frage, wann ein FDM-Drucker an seine Grenzen stößt. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber klare Anhaltspunkte für die eigene Entscheidung.
Takeaways
- Wer intern druckt, zahlt oft mehr als gedacht: Ein Ingenieur kostet 65 bis 75 Euro pro Stunde, ein einfaches Bauteil kann so schnell über 150 Euro kosten
- Interner 3D-Druck hat echte Vorteile beim Lernen und bei der Geschwindigkeit, stößt aber bei Material, Verfahren und Stückzahl an klare Grenzen
- „Wir haben einen Drucker, wir bestellen nichts mehr extern“ ist in den meisten Fällen ein teurer Trugschluss
Chapters
- 00:00 Intro: Intern drucken oder extern bestellen?
- 01:52 Der Knackpunkt: Günstige Drucker vs. Entwicklungsabteilung
- 02:43 Vorteil 1: Mit 3D-Druck lernen, und die FDM-Falle
- 04:56 Vorteil 2: Neue Anwendungen finden und Vertrauen aufbauen
- 06:46 Vorteil 3: Geschwindigkeit, sofort statt warten
- 07:18 Die Realität: Was die meisten wirklich drucken
- 08:30 Was „seriennah“ wirklich bedeutet
- 09:26 Lernen ja, aber wo sind die Grenzen?
- 10:40 Wenn Material und Verfahren über den Erfolg entscheiden
- 12:21 Praxisbeispiel: „Wir dürfen nichts mehr extern bestellen“
- 14:05 Die Vollkosten-Rechnung: Was ein Ingenieur am Drucker wirklich kostet
- 19:50 Die Rollenverschiebung: Vom Ingenieur zum Werker
- 21:48 Wenn intern an Grenzen stößt: Verfahren, Material, Größe
- 23:16 Trial & Error: Lohnt sich die lange Lernkurve?
- 26:08 Klartext zum „Wir haben doch einen Drucker“-Argument
- 28:11 3D-Druck wie CNC-Fräsen: Die Zukunftsperspektive
- 30:31 Fazit: Intern und extern sind kein Widerspruch
- 33:36 Abschluss und Einladung
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LinkedIn Profil: https://de.linkedin.com/in/torsten-wolschendorf
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Transcript
Torsten: Heute geht es um das Thema Extern oder Intern. Also bestelle ich extern meine 3D-Druckteile oder fertige ich die intern selbst? Das ist denke ich eine Frage, die sich an vielen Stellen und in vielen Unternehmen aktuell stellt. Nutze ich das Potenzial und die Kapazität von den heute günstigen verfügbaren Druckern und die Desktopdrucker oder nehme ich nach wie vor professionelle externe Dienstleistung zur Unterstützung für meine Prototypen, für meine Serien in Anspruch.
Dieser Frage will ich mich heute widmen. ⁓ werde ich heute zerlegen in alle möglichen Bestandteile. Am Ende gibt es keine Universallösung, sondern es ist von Unternehmen zu Unternehmen spezifisch. Und jeder muss die eigene Entscheidung für sich selbst treffen, was für ihn das Richtige ist. Ich gebe hier aber Anhaltspunkte, worüber sollte man nachdenken und was ist relevant oder was ist vielleicht auch den meisten gar nicht bewusst.
Aus der Sicht starten wir rein und kommen einfach zu der ersten Fragestellung. Was ist eigentlich der Knackpunkt aktuell? Viele 3D Drucker sind einfach für ein paar Tausend Euro zu haben. Und die Entwicklung ist natürlich immer etwas, was viele Unternehmen überlegen, nicht extern oder wissen, nicht extern rauszugeben. Das bedeutet aber auch auf der anderen Seite, dass man intern die Kapazitäten haben muss und schaffen muss, ⁓ all diese Dinge abwickeln zu können.
Viele Unternehmen, die Entwicklung haben, haben zum Beispiel eine Fräsmaschine, eine Drehmaschine, ein Werkzeugbau, ein Musterbau. Also schon eine Abteilung, die dafür zuständig ist, deren Prototypenentwicklung physikalisch umzusetzen. Jetzt ist die Frage, gehört in dieser Abteilung ein 3D-Drucker? Und wenn ja, welcher? Und wann ist vielleicht trotz all dem, trotz der Möglichkeiten eine externe Dienstleistung oder Fertigung sinnvoll?
Da würde ich als Erstes vielleicht mal hinterfragen, was ist eigentlich der Vorteil? Natürlich, internen 3D-Drucker zu haben, ist, ich lerne, 3D-Druck vernünftig einzusetzen. Also ich lerne die Kapazitäten oder die Möglichkeiten, die 3D-Druck bietet, lerne ich intern. Ich lerne damit, was ist ein Support? Ich lerne damit, was ist ein Slicer? Was sind Schichten? Also diese ganze Grundstruktur, die 3D-Druck auch in allen anderen Verfahren mitbringt, die lerne ich.
Und die hilft allen Beteiligten, der Dienstleistung, so wie ich sie betreibe, wenn intern schon Leute da sind, die eine gewisse Grundkenntnis oder ein Grundverständnis für 3D-Druck haben. Wovor ich aber ganz explizit warne ist, dass wenn jemand sich ein bisschen mit dem FDM Drucker auskennt, dass er gleich die 3D Druckwelt versteht. Da kann ich ganz klar sagen, das ist nicht so. Der FDM Druck, gerade mit diesen neuen Maschinen, egal ob es nachher ein Prusa, ein Bambu Lab oder Ultimaker oder was auch immer ist, egal, ein Creality, all diese FDM 3D Drucker sind relativ leicht zu bedienen.
Sie sind sehr stark Plug and Play. Man braucht für einen Druck, wenig 3D-Druckwissen, sondern man bedient den Slicer, die meist auch relativ intuitiv sind, packt da sein Teil drauf, was meist auch aus einer CNC-Fertigungsdenke kommt und ist damit meist schon happy, wenn dann da ein gedrucktes Teil rauskommt. Das ist erstmal nicht so schwer. Wie das aber überall so ist, es geht nicht nur darum, so eine Maschine zu bedienen und dass ein Teil da rauskommt, sondern ⁓ die Fragestellung, Was passiert dort eigentlich?
Wann ist dieses Teil sinnvoll einsetzbar? Welche Nachteile gibt es? Was ist mit Orientierung? Was ist wirklich mit Designfreiheit? Was ist mit Konstruktionsrichtlinien? Aber grundsätzlich dieses internen dann zu lernen und Erfahrungen damit zu sammeln im Vorrichtungsbereich und und und also einfach mit 3D-Druck mehr zu machen und weitere Möglichkeiten und Anwendungen zu finden, ist definitiv ein Vorteil, 3D-Druck intern zu betreiben. zweite ist, dass natürlich eine gewisse Lernkurve damit eingeht.
Und vor allem, was ich super interessant ⁓ für die Firmen, dass sie intern auch so einen FDM-Drucker oder ähnliches haben, einfach neue Anwendungen finden. In Moment, wo ich lerne, dieser Technologie was zu tun, kommt jemand ⁓ die Ecke und sagt, kannst du mir hier nicht auch was drucken oder kannst du mal da? Und dann ist in den meisten Unternehmen relativ schnell klar, egal ob wir es intern machen oder bei uns zum Beispiel extern.
Wer einmal mit 3D-Druck angefangen hat und das ganze Konstrukt gesehen hat, wie einfach das ist, man kann was designen, man muss es nicht vollständig, keine Zeichnungsableitung bis ins letzte Maß machen, weil sonst an der CNC-Maschine die Koordinaten fehlen oder Toleranzen, sondern wenn einem bewusst ist, der Drucker druckt das Teil, was ich gezeichnet habe, da finden automatisch die Druckertoleranzen Anwendung, der kann auch sagen, Ich zeichne das Teil, ich drucke das Teil und nehme nur ein paar Referenzmaße.
Das heißt, es ist relativ einfach, mal eben eine Vorrichtung zu machen. Ich kann relativ einfach wilde Dinge konstruieren und brauche mir nicht mehr unbedingt ⁓ jedes Detail Gedanken machen, wie ich das gerade fertige, über welchen Prozess drehen, fräsen, schweißen, bohren, fügen, kleben, was auch immer. also dieses Lernwissen und dieses Anwendungswissen immer mehr Anwendungen zu finden und damit auch das Vertrauen und das finde ich das Relevanteste von allem, dieses Vertrauen auch in das Thema 3D-Druck zu bekommen, unternehmensintern, personenbedingt, also dass die Personen da Vertrauen haben, dass sie merken, dass 3D-Druck eine Hilfe an vielen Stellen sein kann, dass flexibel ist.
Das ist einfach ein Wissen, wo ich sage, es macht Sinn und hat Vorteile, intern so einen Drucker zu haben. Ein weiterer Vorteil ist in dem Bereich Entwicklung und sowas ist natürlich ein gewisser Zeitfaktor. Ich kann es sofort machen. Also ich habe eine Idee, Drucker ist frei. Ich habe die Datei generiert. Ich muss jetzt nicht erst irgendwie zwei, drei Tage warten, bis ich es über einen externen Dienstleister in das Unternehmen zurückgeführt habe.
Also Bestellung ausgelöst, gedruckt, geliefert und so weiter, bis ich es wieder da habe. Das heißt, es ist tatsächlich möglich, über Nacht in einer eigenen Fertigung zu drucken und am nächsten Tag schon im Prinzip ein Ergebnis zu haben. Wo ich jetzt aber, denn das ist auch das, was ich oft höre, ich rufe irgendwo an und sage, wie ist das, haben Sie Bedarf mit 3D-Druck zum Beispiel? Dann höre ich oft, wir haben 3D-Drucker, wir brauchen das nicht.
Und sage ich immer, was haben Sie? Dann sagen die meisten tatsächlich so in dem Bereich FDM, Sie haben FDM-Drucker, vielleicht ist da noch so ein Mikro-Resin-Drucker mit bei, das ist aber dann schon eher die Ausnahme. Ansonsten ist eigentlich der Großteil FDM. Dann sag ich, okay, was machen Sie damit? Und jetzt kommt der Punkt. 3D-Druck endet ja nicht beim Standard-Anschauungsmodell. Und da seh ich den FDM-Druck, bis auf Vorrichtung und so, wo es wirklich auch in die Endanwendung geht.
Aber der FDM-Druck ist nur mal ein Druckverfahren, was innen drin hohle Strukturen hat. Im Leichtbau und so weiter, Vorrichtungsbau, völlig genüge. Und wir machen es ja auch, wir machen uns auch interne Sachen selber über den FDM. Also es soll auf keinen Fall ein Negativbeispiel für den FDM sein, jede Drucktechnologie hat seine Anwendung. Der FDM-Druck hat halt auch seine Anwendung. Aber er ist vorwiegend so in diesem Anschauungsmodellbereich, Vorrichtungen, einfache Geometrien, da ist halt der Vorteil.
Und dann frage ich immer, wie machen Sie eigentlich Ihre Serienprüfung? Also seriennah Prototyp? Und da ist ja die Frage, was bedeutet für die meisten Seriennah? Seriennah maßlich? Also ich habe eine Datei gedruckt, die dann maßlich dem CAD entspricht. Oder ist Seriennah tatsächlich Oberfläche, Optik und Eigenschaften erfüllen alle oder werden alle über den 3D-Druck erfüllt? hätten nicht umsonst zehn verschiedene Technologien bei uns im Haus und über 70 Materialien.
Wenn wir alles mit einer Technologie erschlagen könnten und mit einem Material. Die meisten drucken nur vorzugsweise PLA, PETG weil sie relativ einfach und gut zu drucken sind. Das ist halt dieses Plug and Play. Wenn es dann schon in anspruchsvollere Materialien reingeht, ABS und ähnliche Materialien, das machen die meisten dann auch schon wieder nicht, weil das dann schon bisschen mehr Wissen erfordert und auch eine höhere Lernkurve.
Das heißt … Auf der einen Seite ist es gut, die Unternehmen sich damit beschäftigen und das intern mit dem 3D-Druck lernen. Einfach intern mehr Akzeptanz schaffen. Das ist etwas, was ich auch spüre, was dann später auch, wenn die Leute auf uns zurückkommen, sagen, wir haben das intern versucht, wir sind aber nicht zu dem Ergebnis gekommen, was wir erwartet haben. Dann gibt es aber schon ein Grundverständnis dafür.
Und das hilft uns allen. ⁓ Auf der anderen Seite, wenn man diese Lernkurve dann durch hat und tatsächlich Vertrauen in 3D-Druck geschaffen hat und dann sagt, mal auf, haben jetzt Nummer eins, wir haben jetzt einen FDM-Druck, wir haben was qualifiziert und das funktioniert für uns auch, aber wir haben extern oder intern die Kapazität nicht, wir müssen auf eine externe Kapazität zurückgreifen, weil wir brauchen jetzt von den Teilen 200, 300, 500, 1000 Teile, keine Ahnung, irgendwie eine größere Stückzahl, die dann diese ein oder zwei internen Drucker so gar nicht mehr abbilden können.
Oder wenn man es abbilden würde, könnte man halt diese Entwicklungsarbeit, die, halt schnell über Nacht mal eben und so weiter abgebildet werden kann, die kann man jetzt nicht mehr abbilden. Und dann nutzt man einfach externe Kapazität. Das ist Punkt eins. Punkt zwei ist dieser seriennahe Prototypenbereich. Wir sind in der Lage über die ganz verschiedenen Materialien. können Gummi drucken, also Polyurethane drucken, können Epoxide drucken, können Acrylate drucken, wir drucken, können ⁓ drucken, also PA, TPU.
Wir haben im Resinbereich ganz verschiedene Verfahren Materialien mit verschiedensten Eigenschaften. Und über die können wir jetzt so seriennah wie möglich an die Anforderungen ran. Also wir suchen dann den Prozess, richtige Verfahren und das Material. Und dann ist ja der Clou, dass dann eine Entwicklung unter serienbedingungen oder sehr seriennah testen kann. Das heißt, das eine Entwicklungsteil, was gedruckt wird, ist nicht einfach nur noch so ein Teil, was maßlich dem Teil des CADs entspricht, sondern auch den Eigenschaften entspricht.
Und das ist einfach ein Unterschied, wo sehe ich die Differenz zwischen intern und extern. Intern kann man, also dann wäre man auch mit der Ausstattung, wir hier hätten und mit dem Know-how, wir hätten, das kann man intern nicht abbilden. Und da warne ich für all die Unternehmen, die immer dieses Argument bringen, wir haben intern Drucker, wir drucken uns alle selbst. Was drucken Sie selbst? Also was druckt ihr alle? egal wer, was druckt ihr selbst und was für eine Anforderung erfüllt ihr damit?
Erfüllt ihr nur den ersten Prototypen, das erste Anschauungsmodell, so zum Stecken testen, mal zusammenbauen? Oder ist es wirklich schon etwas, was auf einen Rütteltest, in Dichtigkeitsprüfung, in einem Belastungstest kann und und und? Und da sehe ich eigentlich die Unterschiede. Und da macht es Sinn. Also als Beispiel, ich habe Unternehmen, Das Argument gehört, wir haben einen eigenen 3D-Drucker und unsere Geschäftsführung hat gesagt, wir dürfen nichts mehr extern bestellen, weil wir haben einen eigenen 3D-Drucker. sag ich, da ist dann das Know-how und die Tiefe vom 3D-Druck noch nicht richtig im Unternehmen angekommen.
Also wer jetzt wirklich der Meinung ist, dass mit einem 3D-Drucker vielleicht einem PLA, PETG, wie auch immer Filament, alle Anforderungen erfüllt werden können, hat entweder in seinem Unternehmen keine Anforderungen einfach noch nicht verstanden, was so ein einfacher FDM-3D-Drucker kann. Und noch mal zurück, in der Entwicklung für diesen Bereich oder für Musterbau, für so ein erstes Ansichtsteil in der Hand, kleinsten Funktionstest mit Maßen, Zusammenstecken und solche Dinge, als Orientierung ist FDM völlig okay.
Im Betriebsmittelbereich eine Vorrichtung zu bauen oder sowas ist FDM völlig ausreichend, alles gut. Dafür ist es ideal geeignet. Das sind die Anwendungen, bei denen FDM richtig stark ist. Aber nochmal zurück, wenn in der Entwicklung nun etwas entwickelt wird, was Anforderungen hat und es dann von einer Geschäftsleitungsebene die Anweisung gibt, wir haben ja jetzt intern extra 3D-Drucker gekauft und damit können wir alles erfüllen, deswegen darf extern nichts mehr bestellt werden im Prototypenbereich, der hat das noch nicht verstanden.
Das hilft, für den schnellen Schuss, aber das wird keiner, nicht wesentliche Anforderungen erfüllen. der Sicht, da will ich eine Differenz machen, wann intern und wann extern. Ein zweiter Faktor ist, der mir immer wieder begegnet, sind die Kosten, die intern verursacht werden. werden oftmals, man kauft sich so einen Drucker für 1000, 2000, 3000 Euro, irgendwo so in dem Bereich, je nachdem, was man haben möchte und wie hochpreisig man dort in diese Desktop-Dinger reingeht.
Unabhängig, dass diese Systeme nicht für den industriellen Bedarf generiert wurden, sondern für den privaten Makerbereich, können die ja durchaus für diese ersten Anschauungsmodelle genutzt werden. kommt aber hinzu, unter Umständen, je nachdem wie die Unternehmen aufgestellt sind, aber in vielen Unternehmen erlebe ich es tatsächlich, da gibt es da noch keinen Musterbau, sondern die Entwicklungsingenieure sitzen jetzt an diesem Billigdrucker, ohne es dispektierlich klingen zu lassen, aber im Verhältnis zu ihren eigenen Kosten.
Dann ist so ein Ingenieur mit Lohn nebenkostenlich zu zwischen 70.000 und 100.000 Euro und beschäftigt sich jetzt mit so einem Maker Drucker. Für die Geschwindigkeit immer noch okay, kann man rechtfertigen. Aber jetzt kommt ja die Lernkurve dazu. Am Anfang ist das noch so, dass der Drucker vielleicht bei den ersten Tests noch einigermaßen funktioniert. Dann steigert man irgendwann so die Geometrie und dann kommt es irgendwann auch mal dazu, dass der Drucker nicht mehr so funktioniert, er soll.
Und dann stecken oder der Druck nicht so läuft, wie er soll, oder die Geometrie nicht so druckbar ist, wie sie soll. Und dann stecken die Ingenieure ja doch erheblich Arbeitszeit in das ganze Projekt. Und wenn man da halt mal selbst bei, sagen wir mal, 100.000 Euro Lohnnebenkosten im Jahr, geteilt durch die 1.800 Stunden, die sie haben, und dann noch eine Solid-Works-Lizenz, wenn man die Vollkostenrechnung, was kostet eigentlich ein Ingenieur, also mal so eine Solid-Works-Lizenz, die mit Wartungsvertrag im Bereich 10.000, 14.000 liegt.
Dann gibt es noch eine ERP-Lizenz, damit die ihre Stücklisten und all den Kram-Artikelnummern anlegen können. Da gibt es oft noch eine jährliche CAD-Schulung, damit sie, meinetwegen bei SolidWorks, im Jahr das Update, damit sie trainiert werden, was für neue Funktionen gibt. Dann gibt es im Einkauf, die dann Filament Düsenersatzteile kaufen müssen. Die PC-Kosten, also dann sind da ja High-End-PCs mit High-End-Grafikkarten, Arbeitsplatz und so weiter.
Also wenn man das mal alles so mitzieht, dann wird so ein Ingenieur intern in der Entwicklung einen Kostensatz. Und da rechne ich nicht, es ein Verrechnungssatz nach extern, sondern das ist tatsächlich die Ist-Kosten, die der Betrieb tatsächlich vom Konto abgehend hat. Sag ich mal so um die sicherlich 65 bis 75 Euro die Stunde. Jetzt sitzt er an dem Billigdrucker. Das Filament wird gerechnet, da kostet die Rolle von mir aus ein Kilo, kostet 20, 30 Euro.
Da wird für 100 Gramm gedruckt. Entsprechend sind da irgendwie 3 Euro Material. Jetzt sitzt der Ingenieur da dran mit seinen, sagen wir mal, 75 Euro die Stunde. Hat sich mit dem Drucker, mit dem Slicer den Drucker eingerichtet, hat das Material gewechselt, hat keine Ahnung, was gemacht. Und da sind dann unter Umständen … Hat nicht sofort funktioniert, er muss danach noch einen Support entfernen.
Ich sag mal, da kann für so einen Teil durchaus zwei Stunden draufgehen. Also hat der 150 Euro das Unternehmen gekostet. Also tatsächlich physikalisch. Und diese Kosten stehen jetzt den drei Euro … Materialkosten gegenüber. Also die haben für drei Euro Materialkosten, haben die 150 Euro … Personal- und Nebenkosten verursacht. Das heißt, ganze Teil hat dann mit der Abschreibung vom Drucker Stromkosten alles weggelassen.
Wenn wir nur diese beiden Kostensätze nehmen, 153 Euro gekostet. Und da ist so die Frage, die man sich intern stellen muss, rechtfertigt das tatsächlich, wenn so ein Teil eventuell bei der Dienstleistung, weil die einfach diese Nutzen von solchen Maschinen, weil die das einfach effizienter machen. Und so ein Teil in der Dienstleistung, vielleicht sogar nur 20, 30 Euro gekostet hätte, steht das im Verhältnis.
Die Frage muss sich jeder selber stellen. Und der muss auch selber dann sich hinterfragen, ob das sinnvoll ist und ob das eigentlich das ist, was man selber bezwecken wollte. Es macht aber sichtbar, und davon rede ich halt oft, auch in Gesprächen oder in allem, was ich so tue, man muss wirklich sich die Vollkostenrechnung mal anschauen. Und es ist halt nicht so, dass dieser interne Druck, so wie es von vielen Druckerherstellern auch verkauft wird.
Die Druckerkosten verschwinden, weil über 3000 Euro redet ja keiner. Und das Filament oder was auch immer, das Material, das kostet dann halt nur drei Euro für so einen Teil oder vier. Aber dieses Ganze daneben, wenn sich der wirkliche Entwicklungsingenieur zwei Stunden mit dem Druck und dem Prozess beschäftigt. Jetzt stelle ich noch mal die Frage, in den zwei Stunden, was hätte er an Wertschöpfung im Unternehmen an den nächsten Entwicklungen oder Produkten oder was, was ich sich mit beschäftigen kann, optimieren können, was wirklich sein Job ist und wofür er eingestellt ist. ob das richtig effizient ist, das überlasse ich jedem Unternehmen selbst.
Ich stelle es einfach nur im Raum, wie ich es sehe. Nach wie vor noch mal zurück in Erinnerung. Es geht nicht darum, dass ich grundsätzlich das ausschließe. ⁓ Ich sehe wirklich den Vorteil, intern so einen FDM-Drucker zu betreiben. Die Frage ist, wie man ihn betreibt und wofür man ihn benutzt. kommen wir da noch mal zurück zu diesem Ingenieur. Also dieser Ingenieur, jetzt eigentlich zum Werker wird, weil er nicht mehr konstruiert. die teuerste, mehr oder weniger, würde ich mal behaupten, dass er einer der teuersten Mitarbeiter im Unternehmen ist.
Führungslevel, C-Level mal außen vorgenommen. Aber jetzt, wenn es ⁓ die normalen Mitarbeiter, mit normalen Angestellten geht. würde ich sagen, dieser Konstruktions- entwicklungsbereich einer der teuersten Bereiche, so ein Unternehmen hat. Vor allem, weil die Wertschöpfung im ersten Moment ja nicht gegeben ist, sondern nur für die später, also das alles, was sie heute tun, ist ja irgendwann mal der Return on Invest.
Wenn dann ein Produkt auf dem Markt ist und der Vertrieb ist, dann schafft dieses Produkt vernünftig zu vermarkten und zu verkaufen. heißt, der teuerste Mitarbeiter im Unternehmen wird jetzt zum Produktionsmitarbeiter. Ja, also ich lasse das mal gedanklich reifen. Der teuerste Mitarbeiter im Unternehmen wird zum Produktionsmitarbeiter. In Zeiten der Effizienz, in Zeiten der wirtschaftlichen, schwachen konjunkturellen Phasen, wo eigentlich die Unternehmen doch wirklich sich darum bemühen sollten oder auch tun, vielen Fällen, sich mit neuen Produkten, neuen Märkten zu beschäftigen, ist jetzt der Mensch, der das eigentlich vorantreiben soll, mit Produktionsarbeit beschäftigt.
Die dann unter Umständen teurer ist, als wenn das extern zu einem Dienstleister geben würde, der ja auf diesen Prozess optimiert ist. Was der Dienstleister nicht kann, ist Entwicklung. Das ist einfach nur so dieses Gegenspiel. Und da muss jeder, wie gesagt, für sich entscheiden, was ist für jemand relevant. Also der zeitliche Vorteil, der ist vielleicht jetzt nicht sofort … monetär zu bewerten, also dass man wirklich über Nacht sehr schnell drucken kann.
Also es gibt nicht nur Vorteile. Ich versuche auch hier so neutral wie möglich das darzustellen. Aber es ist einfach eine Erfahrung über die, die wenigsten nachdenken. Und das ist halt was, wo ich hinterfrage und das auch wirklich dann auch so kommuniziere. Macht das tatsächlich so Sinn? Das andere ist, wir haben Unternehmen, die mal mit 3D-Druck angefangen haben, die haben das intern gemacht und haben dann festgestellt, Wir haben nie das Verfahren oder das Material oder die Möglichkeiten, die wir jetzt gerade in der Entwicklung brauchen.
Die haben dann angefangen mit dem FDM-Drucker und fürs erste Anschauungsmodell war es gut, aber dann brauchen sie transparente Teile, konnten sie nicht. Dann brauchen sie hochfeste Teile, konnten sie nicht, weil FDM innen hohl und das konnten sie nicht gebrauchen. ansatzweise an der späteren Spritzgussgeometrie arbeiten und Belastungstests machen, da konnten sie mit dem FDM nichts anfangen, weil der hohl war.
Das heißt, die Tests waren überhaupt nicht aussagekräftig. Sie brauchten also Teile, die mehr dem späteren Spritzgussteil entsprechen, von der Belastung her. Sie brauchten Teile, die nicht mehr auf den Drucker passten, weil sie einfach größere Teile brauchten als das, was der Drucker hergab. Sie brauchten andere Oberflächen, die sie nicht herstellen konnten. Oder, oder, oder, oder. Es gibt wirklich auch Unternehmen, die diesen Bereich komplett wieder abgegeben haben.
Das heißt, ist ja ein Thema, worüber man sich Gedanken machen muss. Und jedes Unternehmen für sich, wie ist die eigene Konstellation, wie ist eigene Bedarf, welchen Mehrwert kann ich daraus nehmen? Geht es nur darum, weil 3D-Druck schick ist, weil ich es jetzt gerade machen will? Oder geht es wirklich darum, dass ich intern tatsächlich einen Mehrwert habe? Und das letzte ist natürlich auch dieser ganze Bereich, Trial and Error.
Also wie lang ist eigentlich die interne Lernkurve? Unabhängig davon, dass ich sie jedem empfehle, ist es natürlich trotzdem eine Frage einer wirtschaftlich schwachen Zeit, gebe ich diese Lernkurve? wenn ich schnell vorankommen möchte, ⁓ eventuell schnell wieder Umsatz zu machen oder neue Produkte zu generieren, ist es gerade jetzt sinnvoll, eine lange Trial and Error und lange Lernkurve in Kauf zu nehmen oder ist jetzt vielleicht nicht auch manchmal Geschwindigkeit, wir sehen das ja immer wieder, was die Chinesen an Geschwindigkeit Tag legen, ist es jetzt vielleicht nicht sinnvoll gewisse Dinge tatsächlich über einen Dienstleister, der sich in dem Bereich auskennt, der sehr schnell sehr gute Tipps geben kann, und sehe ich das als Gemeinschaftsprojekt der Dienstleister, so wie wir. ⁓ Wir sind ja nicht diejenigen, Goldene losgezogen haben und allwissend sind, sondern ich sehe es als Gemeinschaftsprojekt und so machen wir das auch mit all unseren Kunden, dass man gemeinschaftlich schaut, was ist die Anforderung und wie finden wir dazu schnellstmöglich eine Lösung und wir dann unser Know-how dazugeben.
Nicht produktspezifisch, sondern Druck. oder anwendungsspezifisch und sagen, mal auf, an dem Teil, an den und den Stellen, das wird kritisch, das können wir nicht, da müssen wir noch mal nachfräsen, da schaffen die Toleranz nicht, hier von der Oberfläche müssen wir vielleicht so machen oder all diese Tipps, die wir schon haben, die wir von Natur aus, wir gucken uns in Teilen an und können das alles sofort, sofort können wir das sagen, erkennen.
Wir brauchen meistens keine zwei, drei Minuten. Wenn wir das Teil sehen, haben uns zwei, drei Sachen von jedem Kunden angehört, wissen wir genau, was wir davon umsetzen können und was nicht. Da brauche ich keine Lernkurve für. Die haben wir schon. Das haben wir alles schon Jahre hinter uns. wenn es jetzt gerade aktuell ⁓ den Faktor Geschwindigkeit geht, ist ja die Frage, wollt ihr das wirklich intern jetzt, wo es drauf ankommt, über die nächsten zwei, drei Jahre erlernen?
Oder lernt ihr das mit uns? Und zwar viel schneller. Das ist die Frage. Wir können da jetzt helfen, und die Lernkurve ist ja auch da. Nämlich mit uns. In dem Moment, wo wir sagen, das geht nicht, da haben wir Einschränkungen, ist dies, da ist das, ist die Lernkurve genauso, aber schneller. Und das fließt ja schon in die zukünftigen Produkte und das ganze Know-how in die zukünftigen Entwicklungen mit rein.
Das heißt, beim nächsten Mal ist die Entwicklung schon deutlich schneller und das ist schon sehr, sehr viel näher an dem, was wir dann brauchen. Das heißt, da die Iteration auch, ⁓ zu einem guten 3D-Druckergebnis zu kommen, ist deutlich weniger und deutlich geringer. es geht einfach wirklich ⁓ die Frage, wie effizient ist es intern? Ist es immer sinnvoll? Und dieses Argument, ja, wir haben internen 3D-Drucker, wir geben nichts mehr raus, ich für, und Entschuldigung, diese Ausdrucksweise aber in wahrscheinlich 95 Prozent der Fälle totaler gequälte Scheiße ist.
Es gäbe nicht so viele Druckverfahren und Materialien, wenn man alles mit PLA und PET-G erschlagen könnte. Da muss man ganz klar sagen, PLA ist eines der minderwertigsten Materialien, die man am 3D-Druckmarkt bekommen kann. das kann nix. Das kann keine Temperatur. Sobald es knapp über 50° geht, ist der Bauteilversagen schon fast vorprogrammiert. Und von der Festigkeit und Bruchdehnung und was weiß ich, kann es auch nicht viel.
Es macht einfach schöne Teile, lässt sich easy-peasy drucken und ist mehr oder weniger plug-and-play. Mehr kann es aber auch nicht. Das heißt, für diesen Overnight-Druck, Zuverlässigkeit, überhaupt mit 3D-Druck zu starten und zu lernen, ist das Material total genial. Es funktioniert. Und das ist auch gut so. Und noch mal, lernen sollte man schon. Betriebsmittelbau … Solche Dinge, also Anwendungen für einen 3D-Druck finden, langfristig, so nebenbei.
Auf jeden Fall. Empfehle ich jedem. Schafft euch so einen, auch intern in der Entwicklung oder im Betriebsmittelbereich, schafft euch so 3D-Drucker, so einen FDM-Drucker an. 1, 2, 3, 5 Teile selber machen. Und wenn dann die Kapazität irgendwann zu groß wird, einfach in einen externen Dienstleister gehen und schauen. Oder wenn die Anwendung gerade nicht passt, das Bauteil hält nicht, Roboter, Greifer, Finger und so weiter, ist FDM-Druck auch nicht unbedingt so ideal.
Aber solche Dinge da … externen Dienstleister gehen. Wo ist das Problem? Die meisten, die im Spritzkurs sind, haben internen Werkzeugbau, da machen sie Reparaturen und Anpassungen, aber die Werkzeuge gehen eigentlich alle nach extern. Fräsen. Die meisten haben eine Reparaturabteilung, wenn sie Produkte haben oder Service anbieten, ist dann interne Drehbank, eine Fräsmaschine, CNC gesteuert, ⁓ die Ersatzteile, die schnell sofort Stückzahl 1 verfügbar sein sollen, zu machen.
Aber die Serien, die aufs Lager gehen für die Serienfertigung, die gehen bei den meisten Unternehmen extern. Und so sehe ich es im 3D-Druck auch. Also wenn mir schon länger folgt, auch in anderen Podcasts, der hört das auch immer wieder. Also ich sehe die parallele 3D-Druck zu einer Standard-CNC-Fertigung. Die ist einfach sehr groß. Es wird intern irgendwann all diese Prozesse, wird es in den Unternehmen geben.
Und da bin ich, es wird einfach dieses Thema, dass 3D-Druck nur Prototypen sind, das wird irgendwann vom Markt verschwinden. Ich denke, es wird keine fünf Jahre mehr dauern. Und das Thema 3D-Druck auch in der Serie einzusetzen, es wird immer größer. Und damit wird dieses 3D-Druckverfahren, also diese, nicht das eine, es gibt ja nicht das eine 3D-Druckverfahren, sondern diese 3D-Druckverfahren, die werden einfach irgendwann normalisiert zu einer standardisierten Fertigungstechnologie.
Und da es egal, da gibt es eine Fertigungstechnologie, 3D-Druck, CNC-Fräsen, Spritzguss. ziehen, Stanzteile, Biegeteile und weiß, weiß ich was alles. All diese Technologien gibt es. Und die haben ja für ihren Anwendungsfall alle ihren Einsatz. Und wo sie auch gut sind. Aber es gibt halt nicht die eine Technologie, die alles kann. Und sie sind für unterschiedliche Dinge gut. Aus der Sicht wird auch 3D-Druck für gewisse Dinge gut sein.
Ist aber auch keine eierlegende Wollmilchsau. Also 3D-Druck kann nicht alles und es wird auch nie … den Spritzguss ersetzen, weil für hohe Stückzahl standardisierte Produkte, das ist einfach nicht die 3D-Druckstärke. Natürlich kann man auch eine größere Menge machen, beim Spritzguss immer das Werkzeug im Hintergrund mit schwebt. Nur, ich sehe aktuell noch nicht, wenn da eine Million Teile zu machen sind, standardisiert, dann wird Spritzguss jetzt auch erst mal so schnell, zumindest sehe ich das im Moment nicht, da müsste schon irgendwas erfunden werden, wo ich heute noch nicht dran denke. sehe ich nicht, dass 3D-Druck mal so einen Spritzguss ablösen wird.
Genauso wird es von einer Genauigkeit auch eine Fräse nicht ablösen. Da ist die Fräse immer noch eins der genauesten Maschinen reproduzierbar handhabbar wie ein 3D-Druck. Der Nachteil vom 3D-Druck ist, ich muss das Teil immer zu Ende drucken und danach kann ich gucken, ob es gut war. Bei der Fräse kann ich anhalten, messen und dann einen Korrekturfaktor hinterlegen und das eine Bauteil, was noch gespannt ist, kann ich korrigieren.
Das kann ich beim 3D-Druck erst mit dem nächsten Teil. hat alles seine Vor- und Nachteile. Darauf will ich immer wieder nachgehen. Man sollte sich damit beschäftigen, zur Fragestellung, also intern drucken oder extern bestellen. Ja, wirklich, was will ich gerade bezwecken? Was ist mein Ziel? Und man sollte es nicht so engsternig halten, dass wir nichts mehr extern geben, nur weil man intern 3D-Drucker gekauft hat.
Das ist tatsächlich völliger Schwachsinn und wird die Entwicklungszeit und auch die Möglichkeiten, ein Unternehmen hat, extrem einschränken. Extrem. Deswegen warne ich davor. Nicht nur, also das ist wirklich nicht, weil ich in der Dienstleistung tätig bin, sondern ich glaube, das ist klar in dem Moment, wo ich sage, es sollte jedem klar sein, die Vielfalt von 3D-Druck, die müsste man komplett intern besitzen.
Dann kann man die Aussage tätigen. Aber solange nur eine Technologie und ein, zwei Materialien intern verfügbar sind, kann man zwar so einen Grundbedarf abdecken, aber das richtige Potenzial hat man damit nicht gehoben. Aus der Sicht würde ich an der Stelle sagen, ich bin darauf eingegangen, wann extern lohnt, wann der interne Druck. Ich versuch’s so neutral wie möglich, verzeih mir wirklich auch in diesem Podcast, natürlich, machen Dienstleistung, das ist unser Geschäft, und aus dieser Erfahrung kommt dieser Podcast ja auch zustande.
Trotz all dem möchte ich es nicht monoton halten, sondern es gibt ja auf der einen Seite Vorteile und Nachteile. Und ich möchte ja auch nicht sagen, alles interne ist Schwachsinn. Und ich hoffe, dass das in dieser Folge auch so rausgekommen ist und dass ich diesen Eindruck nicht generieren möchte. Aber trotzdem sehe ich auf der anderen Seite immer wieder aus Erfahrung Argumente und auch Dinge, wo … dieses externe einfach nach wie vor Sinn macht, weil wir andere Materialien, andere Möglichkeiten haben und einfach in dem Bereich auch seriennah Produktion und Seriennachfertigung viel besser fertigen können, sodass dann die Testergebnisse, die gemacht werden, auch zu besseren Ergebnissen führen.
Und da noch so ein kleiner Wink, wenn ich schon seriennah teste und die Testergebnisse aus einem 3D-Druck gut sind. Da ist noch so viel draus entstanden in der Vergangenheit mit anderen Kunden, die dann tatsächlich diese Anlaufphase von neuen Produkten gesagt haben, Mensch, das Material ist doch tatsächlich so gut, haben wir uns vorher nicht vorstellen können, dass sie die Serie erst mal auch mit dem Material anlaufen lassen haben.
Und dann geguckt haben, wie skaliert das Ganze und nach dem Skalieren irgendwann gegebenenfalls auch die Technologie, zum Beispiel einen Spritzguss oder ähnliche Technologien, gewechselt haben. Völlig legitim. Und ich sag auch nicht, dass man muss bis endgültig alles und immer und nur drucken. ist gar nicht mein Ansinn. Weil wenn jemand zu mir kommt und sagt, ich will eine Million Teile drucken, sag ich, da fang ich noch nicht mal ein Angebot an.
Das sag ich dir höchstens, wohin du gehen kannst, ⁓ die Teile zu fertigen, aber nicht bei uns. Aus der Sicht, ich hoffe, dass diese Podcast-Folge euch weitergebracht hat, vielleicht auch mal einen anderen Gedankenansatz zu finden. es nicht so eng ständig zu sehen, sondern das volle Potenzial in der Entwicklung auch richtig zu holen. Jedenfalls wirklich in diesen seriennahen Prototypenbereich reinzugehen.
Wenn ihr das Gefühl habt, uns da reinzugehen, sprecht mich gerne an. Ansonsten geht zu einem anderen Dienstleister, Hauptsache ihr macht was und wir bringen hier diesen Standort, Wirtschaftsstandort Deutschland, lassen den nicht einschlafen und haben ein paar Effekte. wo wir auch dem chinesischen Markt mal zeigen können, dass wir an der einen oder anderen Stelle auch schnell sind. ja, damit bleibt mir für diese Folge erstmal nichts weiter zu sagen, außer wir hören uns beim nächsten Mal.
Vielen Dank, bis demnächst.